Sonntag, 7. Juli 2013

Der Traum von eigenen Ich

Mit ihrem Video "Thoughts On Being Yourself" hat mich Jenna Marbles die letzten Tage zum nachdenken gebracht. In ihrem Video spricht sie an, wie hart es ist, man selbst zu sein und dass es viel Mut braucht um eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und sich von den anderen abzugrenzen.

Demnach habe ich selbst in letzter Zeit wieder über viel mich selbst nachgedacht. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich immer noch nicht ganz die bin, die ich eigentlich sein möchte.
Der Spruch "Ich lebe nicht, um so zu sein wie mich andere gerne hätten" macht aber Mut, aus Ketten auszubrechen.

Natürlich ist das Ganze mit gewissen Risiken verbunden. Und mit gewissen Ängsten. Vieles kann daran hindern, sich so zu leben, wie man es sich wünscht.
Die Angst vor Ablehnung oder Liebesentzug;
die Angst den Erwartungen anderer nicht gerecht zu werden;
die Angst nicht akzeptiert, ernst genommen oder anerkannt zu werden.

Jenna sagt, dass auch wenn sich manchmal Einsamkeit breit macht und es hart und unglaublich anstrengend ist man selbst zu sein, man dafür belohnt wird. Beispielsweise lieben uns dann unsere Freunde, für das was wie wir wirklich sind und nicht wie wir vorgeben zu sein!

Dabei ist genau DAS wichtig und nötig, um glücklich zu sein:
Sich selbst zu leben, wie man es möchte.
Die Person zu sein, die man sein möchte! Nicht die Person die man sein soll!

In ihrem Video sagt Jenna, dass zwei Dinge dafür ausschlaggebend sind:
1.) Die eigenen Gedanken zu denken!
2. ) Die eigenen Entscheidungen zu treffen!

Es ist wichtig, mit sich selbst in Frieden leben zu können! Das funktioniert nicht, wenn man ohne hinterfragen immer nur brav "die Rolle spielt" die einem von der Gesellschaft zugeteilt wurde.
Natürlich ist es einfacher, das zu tun, was alle anderen tun als etwas komplett anderes zu tun, nur weil einem danach ist. Aber glücklich macht es nicht.

Immer so denken, wie es von der Außenwelt erwartet wird.
Immer so fühlen, wie es von der Außenwelt erwartet wird.
Immer so handeln, wie es von der Außenwelt erwartet wird.
Immer so Entscheidungen treffen, wie es von der Außenwelt erwartet wird.
Immer so reagieren, wie es von der Außenwelt erwartet wird.
Immer so aussehen, wie es von der Außenwelt erwartet wird.
Immer so sein, wie es von der Außenwild erwartet wird.

Dann stehen wir am Ende unseren Lebens meiner Meinung nach vor einer ganz schrecklichen Frage:
Haben wir eigentlich jemals gelebt?
Haben wir unsere Persönlichkeit und unser Leben wirklich so gestaltet, wie wir es wollten?
Oder wurden wir gelebt?
Von äußeren Normen, Erwartungen und Idealen zurechtgebogen?

Meiner Meinung nach, müssen wir zwei Dinge beachten um mit uns selbst im Reinen zu sein, und uns frei leben zu können:
1. ) Uns selbst so lange suchen & ausprobieren, bis wir uns "angekommen" fühlen und glücklich sind
2. ) Genau DAS Leben. Dieses Leben & diese Persönlichkeit, die das Glück ins uns auslöst.

Das wiederum schließt dann wieder ein, was Jenna angesprochen hat: Die eigenen Gedanken zu denken & die eigenen Entscheidungen zu treffen.

Dazu habe ich zum Abschluss noch ein wunderschönes Zitat:
"Du bist auf dieser Welt,
um deine Melodie zu singen,
um deinen Tanz zu tanzen.
Du bist auf der Welt,
um dein Bild zu malen
und deinen Weg zu gehen.
Tu es und warte nicht darauf,
bis andere dir die Erlaubnis erteilen." ( G. P. )


Kommentare:

  1. Ein Text der viel Wahrheit enthält.
    Und ein Foto das Lust auf mehr macht ;)

    Gruß Paul.

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  2. Hey! Ein sehr interessanter Post. Ich finde deinen Blog echt schön und würde mich freuen, wenn du an meinem ersten Blog Award teilnehmen würdest. Ich hab dich schon nominiert.

    http://vanessasalliwantisbeauty.blogspot.com/2013/07/mein-erster-blog-award.html

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