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Dienstag, 19. November 2013

Alles endet

Für mich war es etwas besonderes. Etwas stabiles, sicheres, mit eigenem Gleichgewicht.
Letztendlich geht nun jeder seinen eigenen Weg. Unabhängig vom anderen. Aber schade ist daran, dass sich auch das Interesse am Anderen, scheinbar wie von selbst, verloren hat.
Manchmal nützt aller Einsatz nichts. Manchmal ist auch die größte Mühe umsonst.
Es gibt Menschen, die begleiten uns unser Leben lang, während die meisten uns allerdings nur ein stück weit begleiten. Dann kehrt man sich den Rücken zu. Schade aber, wenn dies unberechenbar und ohne einen Abschied geschieht. Doch Menschen müssen ziehen gelsassen werden.

Du hast mich spüren lasen dass ich nicht mehr in dein Leben passe, dass Du nun weit genug gekommen bist, mich nun nicht mehr brauchst. Du kommst ohne mich klar, das ist okey und freut mich für dich. Aber das Gefühl einfach in die Ecke gestellt zu werden, brauche ich wiederum nicht.
Wenn niemand da ist, bin ich gut genug. Wenn jemand anderes da ist, bin ich für dich schnell zu ersetzten.
Ich weiß nicht was du brauchst, um glücklich zu sein. Ich weiß nur, dass ich darin nicht mehr inbegriffen bin.

Geh deinen Weg. Dreh dich nicht um zu mir.
Oft & lange genug hab' ich dir hinterher gesehen. Dich gerufen. Du hast dich nicht umgedreht.
Irgendwann werde ich an dir vorbeigehen.
Und ich kann nicht sagen, ob ich deine Stimme erkennen werde, wenn du mich rufst.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Das perfekte Herz

Huhu ihr Lieben!
Ich bin mal vor einiger Zeit auf eine sehr schöne Geschichte gestoßen, die viel Wahrheit enthält und mir ersönlich auch sehr viel bedeutet! Hab sie gestern dann im Netz wiedergefunden & möchte sie gern mit euch teilen. Sie handelt vom wahren Leben und wahren Gefühlen und soll zum innehalten und nachdenken anregen.

Das perfekte Herz
Eines Tages stand ein junger Mann mitten in und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht annähernd so schön, wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an.
Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken...Genau gesagt, waren an einigen Stellen tiefe Furchen, in denen ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an und dachten: er behaupten, sein Herz sei schöner?

Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines Durcheinander aus Narben und Tränen."
"Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau passen, einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen.
Er ging alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit
die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.

Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen fort, Seite an Seite.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Passion

Morgens aufwachen. Den Tag als neue Chance sehen. Unvoreingenommen und ohne Erwartungen sein. Handeln anstatt nur darüber nachzudenken. Mit Ehrlichkeit aus der Haustüre gehen. Auf der Straße von fremden Menschen angelächelt werden. Leute beobachten. Verschiedene Sinneseindrücke wahrnehmen. Neues sehen. Auf sich selbst Acht geben. Sich selbst nah sein.

Dann empfangen werden. Das Gefühl wahrnehmen, gebraucht zu sein. Sich neuen Herausforderungen stellen. Aufgaben erfüllen. Und Dankbarkeit anzunehmen. Gemeinsames fröhlich sein, gemeinsames wütend sein.
Dinge aufeinander abstimmen. Aufeinander Rücksicht nehmen. Arbeit teilen. Sich gegenseitig unterstützen. Dinge richtig machen. Dinge falsch machen. Mehr über sich selbst erfahren. Stärken und Schwächen herausfinden. Neue Menschen. Neue Erfahrungen. Spontanität, Planung, Spontanität. Fremden eine Freunde machen. Mit dem Herzen anwesend sein.

Das Gefühl haben, dazuzugehören. Angenommen zu werden. Richtig zu sein.
Abends nach Hause fahren. Liebe Worte mit auf den Weg bekommen. Kurz zur Ruhe kommen und ganz bei sich sein. Neue Kräfte sammeln. Dinge erledigen. Mit Vorfreude auf den nächsten Tag tief einschlafen.



Montag, 8. Juli 2013

Flutwellen

Sie ist allein. 
Niemand ist da. 
Vermutlich ist sie ein übler, schlechter Mensch. 
Deshalb. 
Sie wenden sich ab. 
Wollen vermutlich nichts mit ihr zu tun haben. 
Sie bringt ihnen Unglück, Kummer und Leid. 
Niemand hört sie. 
Sie ruft um Hilfe. 
Niemand hört ihre Schreie. 
Niemand kommt, sie zu retten. 
Niemand bewahrt sie. 
Vor sich selbst.
Sie sinkt. 
Immer tiefer und tiefer. 
Windet und wehrt sich, zappelt und kämpft.
Aber sie hat keine Chance. 
Sie versinkt. 
Wie gelähmt. 
Stück für Stück.
An der Oberfläche: 
Stille. 
Frieden. 
Niemand vermutet ihren Kampf. 
Niemand spürt den Unterdruck, der sie immer weiter zu sich holt. 
Sie hat keine Kraft mehr. 
Gibt nach. 
Gibt auf. 
Gibt die Macht von sich. 
Versinkt. 
Bis auf den Grund. 
Leise, sanft und ruhig.

Sonntag, 7. Juli 2013

Der Traum von eigenen Ich

Mit ihrem Video "Thoughts On Being Yourself" hat mich Jenna Marbles die letzten Tage zum nachdenken gebracht. In ihrem Video spricht sie an, wie hart es ist, man selbst zu sein und dass es viel Mut braucht um eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und sich von den anderen abzugrenzen.

Demnach habe ich selbst in letzter Zeit wieder über viel mich selbst nachgedacht. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich immer noch nicht ganz die bin, die ich eigentlich sein möchte.
Der Spruch "Ich lebe nicht, um so zu sein wie mich andere gerne hätten" macht aber Mut, aus Ketten auszubrechen.

Natürlich ist das Ganze mit gewissen Risiken verbunden. Und mit gewissen Ängsten. Vieles kann daran hindern, sich so zu leben, wie man es sich wünscht.
Die Angst vor Ablehnung oder Liebesentzug;
die Angst den Erwartungen anderer nicht gerecht zu werden;
die Angst nicht akzeptiert, ernst genommen oder anerkannt zu werden.

Jenna sagt, dass auch wenn sich manchmal Einsamkeit breit macht und es hart und unglaublich anstrengend ist man selbst zu sein, man dafür belohnt wird. Beispielsweise lieben uns dann unsere Freunde, für das was wie wir wirklich sind und nicht wie wir vorgeben zu sein!

Dabei ist genau DAS wichtig und nötig, um glücklich zu sein:
Sich selbst zu leben, wie man es möchte.
Die Person zu sein, die man sein möchte! Nicht die Person die man sein soll!

In ihrem Video sagt Jenna, dass zwei Dinge dafür ausschlaggebend sind:
1.) Die eigenen Gedanken zu denken!
2. ) Die eigenen Entscheidungen zu treffen!

Es ist wichtig, mit sich selbst in Frieden leben zu können! Das funktioniert nicht, wenn man ohne hinterfragen immer nur brav "die Rolle spielt" die einem von der Gesellschaft zugeteilt wurde.
Natürlich ist es einfacher, das zu tun, was alle anderen tun als etwas komplett anderes zu tun, nur weil einem danach ist. Aber glücklich macht es nicht.

Immer so denken, wie es von der Außenwelt erwartet wird.
Immer so fühlen, wie es von der Außenwelt erwartet wird.
Immer so handeln, wie es von der Außenwelt erwartet wird.
Immer so Entscheidungen treffen, wie es von der Außenwelt erwartet wird.
Immer so reagieren, wie es von der Außenwelt erwartet wird.
Immer so aussehen, wie es von der Außenwelt erwartet wird.
Immer so sein, wie es von der Außenwild erwartet wird.

Dann stehen wir am Ende unseren Lebens meiner Meinung nach vor einer ganz schrecklichen Frage:
Haben wir eigentlich jemals gelebt?
Haben wir unsere Persönlichkeit und unser Leben wirklich so gestaltet, wie wir es wollten?
Oder wurden wir gelebt?
Von äußeren Normen, Erwartungen und Idealen zurechtgebogen?

Meiner Meinung nach, müssen wir zwei Dinge beachten um mit uns selbst im Reinen zu sein, und uns frei leben zu können:
1. ) Uns selbst so lange suchen & ausprobieren, bis wir uns "angekommen" fühlen und glücklich sind
2. ) Genau DAS Leben. Dieses Leben & diese Persönlichkeit, die das Glück ins uns auslöst.

Das wiederum schließt dann wieder ein, was Jenna angesprochen hat: Die eigenen Gedanken zu denken & die eigenen Entscheidungen zu treffen.

Dazu habe ich zum Abschluss noch ein wunderschönes Zitat:
"Du bist auf dieser Welt,
um deine Melodie zu singen,
um deinen Tanz zu tanzen.
Du bist auf der Welt,
um dein Bild zu malen
und deinen Weg zu gehen.
Tu es und warte nicht darauf,
bis andere dir die Erlaubnis erteilen." ( G. P. )


Mittwoch, 3. Juli 2013

Freundschaft

Freundschaft. Weniger erkennen und wertschätzen sie.

Was macht Freundschaft aus?
Meiner Meinung nach bedeutet wahre Freundschaft Zeit um zu wachsen. Ich sehe sie als eine Form der Liebe an. Egal ob innerhalb der Familie, in einer Partnerschaft oder in einer Freundschaft - für mich spielt bei all diesen zwischenmenschlichen Beziehungen die Liebe die Rolle.
Dazu gehört für mich beispielsweise Respekt, Achtung, Vertrauen und Ehrlichkeit.

Wahre Freunde sagen mir ihre ehrliche Meinung und nicht das, was ich hören möchte. Sie sorgen sich um mich und sind für mich da - und zwar unabhängig davon wie es mir geht und was ich gerade durchmache.
Auf wahre Freunde kann ich mich verlassen. ich fühle mich von ihnen verstanden und respektiert, kann neben ihnen alle Facetten ablegen und fallen lassen. Einfach leben. Einfach frei sein.
Wahre Freunde können mir verzeihen. Sie können vergeben und wissen, dass niemand frei von Fehlern ist. Mit ihnen kann ich lachen und Spaß haben und das Leben in vollen Zügen genießen.
Wahre Freunde sind gerne in meiner Gesellschaft. Sie lieben mich, so wie ich bin. Für sie muss ich mich nicht verstellen, nicht anpassen und nicht ändern. Neben wahren Freunden kann ich einfach ich selbst sein.
Wahre Freunde bringen mich - indem sie bei mir sind - mir selbst ein Stückchen näher.